Lange Pausen gehen auch mal vorbei

Stimmt, es war lange ruhig um uns. Ist auch viel passiert in der Zeit. Ich musste mich mal eben um mich und weniger um die Reisenden kümmern und die beiden waren gut unterwegs – hoffe ich. Egal, wir sind wieder da. Beziehungsweise da. Oder da. Jedenfalls nicht da. Vor zwei Wochen waren wir auf jeden fall in Schloss Dyck. Der Frühling war noch nicht da, aber wenigstens wir. Also, so ganz stimmt es nicht: Die Krokusse und Schneeglöckchen waren auch da. Ich freu mich sehr auf den Frühling und Sommer. Von Winter und Herbst hab ich grad die Nase voll.

Gemünd – die Urft

Bei wunderbarstem Herbstwetter sind die Eltern unterwegs entlang der Urft bei Gemünd. Hier waren wir früher auch mal mit den Kindern… Aber die sind ja nun in Den Haag oder Berlin…
Sigh…

Aber dafür können wir in Ruhe wandern – auch nicht schlecht 🙂

Entlang der Urft fanden wir diesen wunderschönen Stein auf dem sich die beiden natürlich sofort breitmachten. War ja klar. Grade schauen sie runter auf die Urft und fragen sich, warum der Stausee beinahe leer ist.

Urlaub in Frankreich

Unsere Zeit in Polen ist nach 2 Jahren nun auch rum. Es waren spannende und tolle Jahre – nun aber in den Urlaub nach Frankreich. In die Mitte von Frankreich. 2 Wochen lang. Eine Woche lang war das Wetter auch toll. Die Woche danach war das Wetter nicht mehr sooo toll….
Die beiden Reisenden haben sich es sich am Ufer der Sardelle gemütlich gemacht und erkunden grad den Grillplatz da vorn.

Frankreich u14

Babia Gora

Babia Gora ist ein Naturpark ganz im Süden von Polen. Als Biosphärenreservat ist es bekannt dafür, dass man in einem Reservat alle Wachstumsebenen hat die so an einem Berg sein können – bis einschließlich der Baumgrenze und den Flechten darüber.

Babia Gora ist bei weitem nicht so überlaufen wie das – nicht weit entfernte – Touristenziel Zakopane. Macht es sehr viel Schöner!

Eins muss man aber wissen: Die bergan führenden Wanderwege schneiden alle verfügbaren Höhenlinien orthogonal. Nix mit Serpentinen oder so. Treppen. Aus Naturstein. Wie in „Herr der Ringe“: Immer rauf, rauf, rauf… Auf 14km Wanderung haben wir 2km Höhenunterschied hingelegt.

Die beiden haben mir ihre Liegestühle aufgedrückt damit sie nicht so schwer zu tragen haben und sind einfach so gelaufen. Hier holen sie wohl grad Wasser aus einem Bach.

Praga

Praga ist sozusagen die rechte Seite von Warschau. Sprich: Liegt auf der anderen Seite der Weichsel. Praga hatte lange einen „nicht sooo guten Ruf“, aber das wandelt sich langsam. Was Praga aber sicher auszeichnet ist, dass es im Krieg nicht so zerstört wurde. Damit sind viele alte Gebäude stehen geblieben. Von denen es vielen nun nicht mehr so richtig gut geht. Aber das „Flair“ ist ein ganz anderes als in Warschau selbst.

Im Park gibt es (wie in vielen Parks in Polen) eine Konzertmuschel (oder wie heißen diese Dinger?). Spannend an dieser war, dass Metal aus den Lautsprechern dröhnte und die Leute (auch Ältere (also noch älter als ich)) auf den Bänken ringsrum saßen und mit den Füßen im Takt wippten. Bizarr.

Die beiden haben auch zugehört, sind aber grade „ein Getränk holen“…

Gdansk – Danzig

Bei keiner anderen Stadt fällt es mir so schwer den Polnischen Namen zu behalten. Liegt vielleicht daran, dass man so oft Danzig gehört hat. Und das sich „Gdansk“ längst nicht so leicht aussprechen lässt – zumindest für mich nicht.
Gdansk ist echt Schön. Die Altstadt vor allem. Hier hat man sich alle Mühe (und – wie ich finde – mehr Mühe als in Warschau) gegeben, die Narben und Verletzungen aus dem Krieg zu beseitigen. Wir waren ein (leider kurzes) Wochenende hier und haben versucht alles zu sehen – was natürlich nicht gelang. Aber einen Eindruck haben wir gewonnen und der war Gut.

Am Hafen – gegenüber der Philharmonie (Ganz ehrlich liebe Gdansker: Diese riesige Laufschrift ist die Hölle. Das sieht echt Kacke aus), schauen die beiden grade einem Ruderer hinterher.

Leba

Leba – ein quirliger Badeort an der Polnischen Ostsee. Wenn es nicht grad Winter ist. Im Winter quirlt hier mal nix. Aber so gar nix. Ich hab noch nie so viele geschlossene Geschäfte nebeneinander gesehen.
Aber nicht weit von Leba sind gigantische Sanddünen – eine ganze Wüste macht sich da breit. Das ist sehr schön anzusehen und zu erklettern (und im Falle meines Sohnes (und einiger weiterer Kinder) hinabzurollen).

Die beiden schauen grad zu, wie mein Sohn die Düne runterrollt. Ihnen ist genauso schlecht wie mir…

Krakau – Das Letzte Bier des Sommers

Na gut, Spätherbst. Aber es war so Warm wie im Sommer. Ehrlich. Und es gibt ja nun mal wenig Dinge die so Nett sind, wie im Sommer draußen zu sitzen und ein kühles Bier zu trinken.
Im Übrigen ist Krakau eine echt schöne Stadt. Wir haben uns die Füße wund gelaufen und versucht alles zu sehen – was wie immer nicht geklappt hat. Aber versuchen muss man es ja…

Die beiden? Die sind mal eben für kleine Reisende…

Eis und Schnee – Kontrastprogramm

Eben noch in Korsika – Zack wieder Schnee. Nicht wirklich. Chronologisch ist was anderes…

Diese Bilder sind noch aus dem letzten Winter. Aus dem Februar. Als uns allen der Winter noch nicht völlig aus dem Hals hing. Ein schöner Tag mit Sonne und Schnee. Ein kleiner Spaziergang bei uns „um die Ecke“ in Warschau. Wir wohnen hier im „Weichsel-Schwemmland“, durchzogen von kleinen Seen und Sümpfen (fragt mich mal nach Warschauer Mücken – soooo groß, und mit soooo dicken Stacheln aus denen giftiger Sud läuft und sooo riesige und juckende Pocken hinterläßt. Echt wahr!). Im Winter dann schön, wenn Schnee liegt. Sonst überschaubarer Reiz. Im Sommer wunderbar. Wenn man schnell genug ist um den genannten Mücken zu entkommen. Oder vorher in Autan badet.

Die beiden machen grad eine Schneeballschlacht.

Korsika – dein Käse, dein Wein, dein Geruch…

Endlich konnten die beiden mit uns in Urlaub fahren. Nach Korsika.

Eine ewig lange Fahrt, Kopfschmerzen auf der Fähre, der Tochter wurde schlecht. Aber dann…
Ein wundervolles Haus mit einem wundervollen Pool. Eine riesen Terrasse mit einem wahnsinns Ausblick auf das Mittelmeer in Richtung Sonnenuntergang.
Wundervolle Tage voller Ruhe und Erholung. Wundervoller Ziegenkäse mit wundervollem Rotwein. Eine freundliche Bäckerin nicht zu weit entfernt mit wundervollen Croisants…

In aller Kürze: Korsika lohnt sich. Wirklich. Ich geb gern die Informationen zu dem Haus weiter – es war wirklich so gut.

Tja – die beiden Reisenden: Die haben viel gewandert, waren im Meer, haben Felsen am Meer erkundet und an Macchia gerochen. Deshalb sind sie mal wieder nicht zu sehen.